letzte Einsätze  

Nr.77/2022
21.09.2022 um 01:31 Uhr Meldeanlage, Brandmeldeanlage, B BMA
Nr.76/2022
20.09.2022 um 18:27 Uhr Brand im Gebäude, Keller, B 3
Nr.75/2022
19.09.2022 um 05:35 Uhr V U, LKW / Bus leer, Person eingeklemmt, THL 4
Nr.74/2022
14.09.2022 um 18:48 Uhr THL klein, Straße überschwemmt, THL 1
   

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FEUERWEHRÜBUNG IN BRUCK

FFW-Jugend meisterte 24 Stunden lang alle Herausforderungen

von Agnes Feuerer

Große Herausforderung: Zeitgleich löschten die Jugendlichen den Bagger und den nebenan entstandenen Waldbrand. Fotos: Feuerer

BRUCK. Einen spannenden Tag erlebten am Wochenende die zwölf Jugendliche der Brucker Jugendfeuerwehr: Am Samstagnachmittag um 15 Uhr fiel der Startschuss für eine 24-Stunden-Übung.
Nur die Jugendwarte Tobias Kraus und Christopher Steinle so wie einige Aktive wussten, was auf die Jugendlichen alles zukommen würde. Aufgeregtes Stimmengewirr drang deshalb vom Gerätehaus auf die Straße heraus. Zuerst wurde ein Schichtplan erstellt und die Jugendlichen wurden auf die Einsatzfahrzeuge verteilt. Schnell lief auch schon der erste Alarm auf. Die Einsatzmeldung lautete „Brand eines Baggers in der Sandgrube Lippert, Person in Gefahr“. Ruckzuck waren die Jugendlichen in ihren Einsatzanzügen und besetzten aufgeregt die ihnen zugewiesenen Fahrzeuge.

FEUERWEHR

Aktive haben Zwischenprüfung abgelegt
Das Basismodul der Modularen Truppmannausbildung haben mit Erfolg 37 Feuerwehrleute in Nittenau absolviert.

Von Agnes Feuerer

Die Bürgermeister Benjamin Boml (2. v. re.) und Heike Faltermeier (3. v. re.) sowie KBM Patrick Allen (li.) und Michael Kerkez (re.) dankten den Ausbildern und beglückwünschten die Teilnehmer zu ihrem Erfolg. Foto: Agnes Feuerer

NITTENAU.Die Modulare Truppmannausbildung, kurz: MTA, ist die erste und wichtigste Ausbildung für eine Laufbahn in der Feuerwehr und gliedert sich in zwei Module. Das Basismodul haben 37 Feuerwehrleute aus dem KBM Bereich 2/5 vor Kurzem abgeschlossen. Sie kamen aus den Feuerwehren Bergham, Bruck, Fischbach, Kaspeltshub, Neuhaus, Nittenau, Sollbach und Stefling. Ein Teilnehmer aus dem Landkreis Cham wurde zur Prüfung ebenfalls zugelassen.

 Zu unserem Einsatzspektrum zählen neben der Brandbekämpfung vor allem technische Hilfeleistungen, etwa bei Verkehrsunfällen und Überschwemmungen sowie Sicherheitswachen und weitere Tätigkeiten, bei denen unsere Ausrüstung und unser Wissen gefragt sind.
Bereits mit 12 Jahren können Mädchen und Jungen der Jugendgruppe beitreten. Ab 16 Jahren dürfen die Feuerwehranwärter mit abgeschlossender Truppmann Teil I Ausbildung an Einsätzen teilnehmen.

Neben regelmäßigen Übungen wird der Nachwuchs mit zahlreichen Prüfungen und Tests auf den Feuerwehrdienst vorbereitet.


Von 18 bis 63 Jahren leisten die Angehörigen der Feuerwehr aktiven Dienst. Neben regelmäßigen Übungen (ca. 40 pro Jahr) und Leistungsprüfungen ergänzen spezielle Lehrgänge (z. B. Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker, Maschinist, ...) die Aus- und Fortbildung.

Der Kommandant und sein Stellvertreter führen die Aktivengruppe. Sie werden alle 6 Jahre von den Aktiven gewählt und stellen des Bindeglied zwischen dem Träger, also der Gemeinde bzw. Stadt, und der Feuerwehr dar.


 Der aktive Dienst endet mit dem Erreichen des 63. Lebensjahres. Dies hat jedoch keine Trennung mit der Wehr zur Folge. Ganz im Gegenteil: Bei uns existiert eine lebendige Seniorengruppe die sich immer noch rege am Vereinsleben unserer Feuerwehr beteiligt. Ebenso gibt es regelmäßige Treffen. 

FEUERWEHR

Wissenstest ist sehr gut ausgefallen Am vergangenen Samstag fand im Feuerwehr Gerätehaus in Bruck die Prüfung der jungen Feuerwehrleute statt.

Von Agnes Feuerer

Die Teilnehmer mit den Ausbildern und Ehrengästen Foto: Agnes Feuerer

BRUCK.Insgesamt 24 Jugendliche aus den Feuerwehren Bruck, Bergham, Schöngras/Kölbldorf und Sollbach, legten den Wissenstest ab. Manche waren ganz schön aufgeregt, denn auch diese Ausbildung konnte, wegen der aktuellen Coronamaßnahmen nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden. Die Jugendlichen wurden im Vorfeld von den zuständigen Jugendwarten auf diese Prüfung vorbereitet. Zwölf Teilnehmer legten die Stufe I, zwei die Stufe II, einer die Stufe III, zwei die Stufe IV, vier die Stufe V und zwei die Stufe VI ab. Kreisbrandmeister (KBM) Allen Patrik entschuldigte die Bürgermeisterin, die kurzfristig absagen musste, aber ausrichten ließ, dass sie den Teilnehmern ganz herzlich gratuliert.

   
© FF Bruck i. d. OPf